Outdoor 2011

Kaum eine Woche später und schon wieder am Bodensee: Die legendären Outdoor Messe.
Ihr Ruf ist berechtigt. Es haut mich immer wieder um, dieses wildbunte Treiben zwischen Flipflop besohlten Mattenträgern und nadelgestreiften Businessgeschöpfen … irgendwie Himmel und Hölle zugleich.

Genau wie der soziale – ja, eigentlich – Overload; es ist wirklich alles und jeder da, und mitunter braucht man von einer Halle zur nächsten Stunden, weil einem alle paar Schritte der/die nächste langjährig Vermisste den Weg kreuzt.
Ich zerrte meine Klampfe durchs Gewühl, es galt in dem ein- und anderen Kontext ein wenig vom neuen Kletterliedgut preiszugeben. Eigentlich gedachte ich unplugged meinen CO2-Fußabdruck vorbildlich klein zu halten, aber da merkt man erst, was da für ein permanenter Lärmpegel durch die heiligen Hallen hallt … bei Red Chili sind wir entsprechend eng zusammengerückt und beim DAV war’s nicht so wichtig, weil’s schon später und ruhiger (und für die meisten Anwesenden nicht wirklich von Interesse ;-)) war. Anderntags bei VAUDE habe ich dann doch auf einen Verstärker zurückgegriffen. Und sah mich dabei mit einer unerwarteten Rauhbeinigkeit der erbseneigenen Stimmbänder konfrontiert; das Stelldichein in der Obereisenbacher Zentrale die Nacht zuvor hatte doch Spuren hinterlassen. Entsprechend wurde ich auf der Outdoor-Party nicht wirklich alt. Um genau daran zu merken, dass man’s irgendwo halt schon ist!!!
Heute, zurück am Schreibtisch fühl‘ ich mich auf jeden Fall älter als ich’s bin.
Und das ist ja irgendwo auch beruhigend.

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